Schlaue Küchen-Aufbewahrung — Töpfe und Backformen
3. Mai 2026 · Dekowohnzimmer.de
— Ebenfalls schön
Aus unserer Kollektion
Paolo Chiari Oel- und Essig-Set Glas mit Schafen Kurkstoepsel Holzhalter 21 cm
€ 26,95
Paolo Chiari Oel-Essig-Set Glas Holzhalter Frosch Italienisches Design 20 cm
€ 26,95
Paolo Chiari Oel-Essig-Set Glas Holzhalter Trauben Oliven Italienisches Design
€ 26,95
Paolo Chiari Öl-Essig-Set Glas mit Holzhalter & Schweinchen — italienisches Design, 20 cm
€ 26,95
Töpfe aufzubewahren beginnt mit dem Aussortieren: Die meisten Küchen haben mehr Töpfe als sie brauchen. Behalten Sie vier bis fünf Töpfe, geben Sie Deckeln einen eigenen vertikalen Aufbewahrungsplatz und wählen Sie dann je nach Küchenlayout zwischen einem Hängeregal, einer tiefen Schublade oder einem Schrank mit senkrechten Trennstegen.
Töpfe sind die schwierigsten Gegenstände in einer Küche, um sie ordentlich aufzubewahren. Sie sind schwer, unregelmäßig geformt, werden mit Deckeln geliefert, die nirgends richtig passen, und müssen beim Kochen schnell erreichbar sein. Stapeln in einem Schrank scheint die einfachste Lösung, ist in der Praxis aber am wenigsten funktional — man holt die halbe Reihe heraus, um an den Topf ganz unten zu kommen.
Es gibt bessere Systeme. Welches am besten funktioniert, hängt von Ihrem Küchenlayout und davon ab, ob Sie Töpfe lieber sichtbar oder verborgen aufbewahren.
Erst aussortieren: Wie viele Töpfe brauchen Sie wirklich
Bevor Sie darüber nachdenken, wie Sie Töpfe aufbewahren, lohnt es sich zu überlegen, wie viele Sie tatsächlich benutzen. Die meisten Haushalte haben Töpfe, die den Schrank nie oder selten verlassen. Diese nehmen Platz weg, erschweren die Aufbewahrung des Rests und warten auf eine besondere Gelegenheit, die nie kommt.
Eine funktionale Topfauswahl für einen Familienhaushalt:
Mehr als fünf bis sechs Töpfe in einer durchschnittlichen Küche ist fast immer ein Zeichen für zu viel Angesammeltes. Spenden Sie, was Sie nicht benutzen — das löst 40 % Ihres Aufbewahrungsproblems, bevor Sie auch nur einen Haken montiert haben.
Kleben Sie auf jeden Topf, bei dem Sie zögern, einen Aufkleber. Entfernen Sie den Aufkleber, wenn Sie den Topf benutzen. Nach einem Jahr: Alles mit Aufkleber weggeben oder einem guten Zweck zukommen lassen. Diese Töpfe brauchen Sie objektiv nicht.
Option 1: Hängeschiene oder Deckenregal über dem Herd
Eine Hängeschiene oder ein Deckenregal ist die funktionalste Aufbewahrung für alle, die Töpfe regelmäßig benutzen. Die Töpfe hängen frei, sind direkt greifbar, stoßen nicht aneinander, und das System nimmt keinen Schrankplatz in Anspruch.
Nachteil: Töpfe sind sichtbar. In einer aufgeräumten Küche ist das ein Vorteil — schöne Gusseisen- oder Kupfertöpfe wirken dekorativ. In einer Küche mit gemischtem Topfsortiment (darunter billige Antihaft-Töpfe mit abgenutzter Beschichtung) ist das weniger attraktiv.
Option 2: Tiefe Schubladen mit senkrechten Trennstegen
In modernen Küchen mit tiefen Schubladen (40 cm oder mehr) ist die ordentlichste Aufbewahrungsmethode, Töpfe stehend zu lagern, getrennt durch vertikale Trennstücke. Die Töpfe stehen nebeneinander wie Bücher in einem Regal — jeder Topf individuell erreichbar, ohne stapeln zu müssen.
Dieses System funktioniert hervorragend für Küchen, in denen alles verborgen sein soll. Es erfordert allerdings eine Schublade von mindestens 35–40 cm Tiefe und 60 cm Breite für ein Set von vier Töpfen.
Lagern Sie Antihaft-Töpfe niemals ungeschützt gestapelt auf anderen Töpfen. Die Beschichtung wird durch das Gewicht beschädigt. Verwenden Sie Filz-Topfschoner, wenn Sie dennoch stapeln müssen, oder hängen Sie Antihaft-Töpfe an separate Haken, damit sie nirgends anstoßen.
Option 3: Schrank mit ausziehbarem Topfregal
Wenn Sie einen niedrigen Schrank (unter der Arbeitsplatte) ohne tiefe Schubladen haben, ist ein ausziehbares Topfregal eine gute Lösung. Das sind Drahtregalsysteme, die Sie maßgerecht im Schrank montieren. Die Töpfe liegen auf dem Regal, das vollständig nach außen gezogen werden kann, sodass Sie auch die hintersten Töpfe erreichen, ohne sich zu bücken und zu graben.
Dieses System ist weniger elegant als eine Schubladenlösung, übertrifft aber einen gewöhnlichen Schrank, in dem Sie Töpfe stapeln, bei weitem in der Benutzerfreundlichkeit. Die Nachrüstung in einem bestehenden Schrank ist relativ einfach und kostet 30–80 Euro an Material.
Deckel: die unterschätzte Aufbewahrungsherausforderung
Deckel sind das Sorgenkind der Topfaufbewahrung. Sie passen nirgends wirklich, fallen beim Stapeln um und blockieren den Zugang zu Töpfen, wenn sie oben draufliegen. Drei Lösungen, die funktionieren:
Wählen Sie niemals die Methode, bei der Deckel lose auf Töpfen gestapelt werden. Das ist kein Aufbewahrungssystem, das ist aufgeschobenes Chaos.
Backformen und Auflaufformen: die vergessene Kategorie
Neben Töpfen sind Backformen und Auflaufformen eine eigene Kategorie, die einen eigenen Ansatz verdient. Sie sind flach, groß und werden selten benutzt — nehmen aber unverhältnismäßig viel Platz ein, wenn sie liegend gestapelt werden.
Topfaufbewahrung löst sich in zwei Schritten: Aussortieren auf das, was Sie wirklich benutzen, und dann ein System wählen, das zu Ihrem Küchenlayout passt. Eine Hängeschiene oder ein Rail, wenn Sie Töpfe sichtbar und schnell greifbar haben wollen. Tiefe Schubladen mit Trennstegen, wenn alles verborgen bleiben soll. Ein ausziehbares Schrankregal als Zwischenlösung.
Deckel verdienen immer einen eigenen vertikalen Aufbewahrungsplatz — niemals lose auf Töpfen. Und Antihaft-Töpfe schützen Sie bei der Aufbewahrung immer, damit die Beschichtung nicht vorzeitig beschädigt wird.
— Weiterlesen
— Auch interessant
Dekoration aus unserer Kollektion
Paolo Chiari Käsebrett Holz Schwein Salami Polystone handgefertigt 25x12 cm
€ 17,95
Wanddekoration Mustang Fliesenplateau MadDeco Friesisches Weißchen handgefertigt 130x26 cm
€ 161,55
MadDeco Spazierstock Fußball Buchenholz handbemalt Italienisches Design 95 cm
€ 130,50
Elfenfigur Fee auf Fliegenpilz Arora Design Neil Welch Polyresin 12 cm
€ 38,66
Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen
- Wie bewahre ich Töpfe in einer kleinen Küche ohne hohe Schränke auf?
- Ein Deckenregal oder eine Wandschiene mit Haken ist die platzsparendste Lösung: Töpfe hängen sichtbar und erreichbar, ohne Schrankplatz zu beanspruchen. Bei einer niedrigen Küche ist eine Topfschiene an der Seite eines Schranks oder ein Pegboard an der Wand eine Alternative. Tiefe Schubladen mit senkrechten Topftrennern sind die beste Schranklösung, wenn Sie Töpfe lieber verbergen.
- Darf ich Töpfe aufeinander stapeln?
- Für Edelstahl- und Gusseisentöpfe ist Stapeln in Ordnung. Für Antihaft-Töpfe ist Stapeln ohne Schutz schädlich: Die Beschichtung wird durch das Gewicht und die Reibung des darüberliegenden Topfes beschädigt. Verwenden Sie Silikon- oder Filzschutzpolster zwischen Antihaft-Töpfen, wenn Sie sie dennoch stapeln möchten.
- Was mache ich mit Deckeln, die nirgends passen?
- Deckel sind das schwierigste Element bei der Topfaufbewahrung, weil sie weder stehend noch liegend gut funktionieren. Die besten Lösungen: ein stehender Deckelhalter (ein Regal mit vertikalen Schlitzen), ein Deckelkorb an der Innenseite einer Schranktür oder eine Deckelschiene an der Wand. Bewahren Sie Deckel wenn möglich beim zugehörigen Topf auf — in derselben Schublade oder am gleichen Haken.
- Wie viele Töpfe braucht ein durchschnittlicher Haushalt wirklich?
- Die meisten Haushalte kommen mit vier Töpfen bestens aus: einem kleinen Stieltopf (16 cm), einem mittelgroßen Kochtopf (20 cm), einem großen Kochtopf oder Schmortopf (24–28 cm) und einer Pfanne. Woks, Backformen und Bräter sind spezielle Werkzeuge, die man erst anschafft, wenn man sie wirklich regelmäßig benutzt. Weniger Töpfe bedeuten weniger Aufbewahrungsprobleme.
- Ist ein Hängeregal für Töpfe praktisch oder nur schön?
- Beides — aber es ist auch wirklich praktisch. Ein Hängeregal über dem Herd oder der Kücheninsel macht Töpfe direkt greifbar, ohne Schränke öffnen zu müssen, hält sie auseinander damit sie nicht verkratzen, und spart Schrankplatz für andere Dinge. Der Nachteil: Töpfe sammeln etwas Staub und Fett, wenn man nicht regelmäßig kocht. Eine täglich genutzte Küche hat damit kein Problem.



