Hängepflanzen — welche sind geeignet?
3. Mai 2026 · Dekowohnzimmer.de
— Ebenfalls schön
Aus unserer Kollektion
Nicht jede Pflanze möchte hängen. Gute Hängepflanzen sind Arten, die von Natur aus ranken, herabhängen oder Rosetten bilden, die schön über den Topfrand fallen. Pothos, Tradescantia und Farne tun das von Natur aus — eine Monstera oder Ficus möchte nach oben klettern, nicht herunterhängen.
Hängepflanzen fügen einem Zimmer etwas hinzu, das stehende Pflanzen nicht können: Sie nutzen den vertikalen Raum über Möbeln und lenken den Blick nach oben, wodurch Räume größer wirken. Sie sind auch praktisch in kleinen Räumen, weil sie keine Bodenfläche beanspruchen. Aber die Wahl der richtigen Art und der richtigen Position entscheidet darüber, ob sie gedeihen oder langsam dahinsiechen.
Was macht eine Pflanze geeignet zum Hängen?
Eine Pflanze ist als Hängepflanze geeignet, wenn sie:
Die robustesten Optionen für Anfänger
Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Hängepflanzen haben, sind das die Arten, die fast immer gelingen:
Hängetöpfe ohne Abzugsloch scheinen praktisch (kein Tropfen), aber Überwässerung ist dann die häufigste Todesursache. Verwenden Sie immer einen Topf mit Loch und einem Untersetzer — oder einen doppelten Topf: ein dekorativer Außentopf ohne Loch und ein Kunststoff-Innentopf mit Loch. Legen Sie etwas Kies auf den Untersetzer, damit die Wurzeln nicht im stehenden Wasser stehen.
Für etwas mehr Farbe: Tradescantia und Ceropegia
Wer mehr Farbe in einem Hängetopf als das übliche Grün möchte, hat gute Optionen:
Farne als Hängepflanze — schön, aber anspruchsvoll
Der Bostonsfarn (Nephrolepis exaltata) ist der klassische Hängefarn: volle, üppige Wedel, die über den Topfrand hängen und ein üppiges viktorianisches Gefühl vermitteln. Der Nachteil ist, dass er spezifische Bedingungen erfordert: hohe Luftfeuchtigkeit, indirektes Licht und regelmäßiges Gießen. In einem trockenen Wohnzimmer mit Zentralheizung fallen die Blätter schnell ab.
Eine realistische Alternative ist der Asplenium nidus (Nestfarn): robuster, mit glänzenden, palmenähnlichen Blättern. Der gedeiht besser bei Zimmertemperatur ohne extreme Feuchtigkeit.
Je höher der Hängetopf hängt, desto weiter ist er vom Fenster entfernt und desto weniger Licht erhält die Pflanze — selbst wenn der Topf neben einem Fenster hängt. Hängen Sie lichtliebende Arten (Tradescantia, Ceropegia) in 1,5 bis 1,8 Metern Höhe dicht am Fenster. Schattentolerante Arten (Pothos, Scindapsus) können höher und weiter vom Licht entfernt hängen.
Aufhängung: Material und Tragfähigkeit
Der häufigste Fehler bei Hängepflanzen ist eine zu leichte Aufhängekonstruktion. Ein voller Topf von 25 cm Durchmesser wiegt mit Erde und Wasser schnell 4 bis 6 Kilogramm. Richtlinien:
Schneiden und Formen: so bleiben sie voll
Hängepflanzen wachsen an den längsten Ranken weiter und werden an der Basis kahl, wenn Sie nicht schneiden. Schneiden Sie Pothos- und Tradescantia-Ranken auf 15–20 cm über dem Topfrand zurück, wenn sie zu lang werden oder an der Basis kahl sind. Stecken Sie die Stecklinge zurück in den Topf: Sie wurzeln im Boden und füllen die kahlen Stellen auf. Das ergibt einen vollen, üppigen Topf statt ein paar langer loser Triebe.
Grünlilien-Ausläufer können Sie abschneiden und in einem separaten Topf bewurzeln — sie sitzen nach zwei Wochen im Wasser fest und sind dann direkt einpflanzbar. Farne schneiden Sie anders: Entfernen Sie nur gelbe oder braune Wedel an der Basis; Schneiden im Grünen hemmt das Wachstum und bringt keinen Vorteil. Bei Ceropegia schneiden Sie die Ranken bis zu einem Knoten zurück — von dort aus treibt sie schnell wieder aus.
Düngung: wie viel und wann
Hängepflanzen wachsen von April bis September aktiv. In dieser Zeit geben Sie alle drei bis vier Wochen einen flüssigen Pflanzendünger in halber Konzentration — günstiger Universaldünger funktioniert gut. Vermeiden Sie Düngung in den Wintermonaten; die Pflanze ruht dann und zusätzlicher Dünger führt zu schwachem, etioliertem Wachstum. Farne profitieren von speziellem Farndünger oder einem Dünger mit höherem Stickstoffgehalt für Blattwachstum.
Die besten Hängepflanzen sind Arten, die von Natur aus ranken oder Ausläufer bilden: Pothos, Philodendron, Tradescantia, Grünlilie und Ceropegia passen alle gut. Farne sind wunderschön, aber anspruchsvoll. Sorgen Sie für eine solide Befestigung, einen Topf mit Abzugsloch und schneiden Sie die Ranken regelmäßig zurück für einen vollen Topf. Dann wachsen Hängepflanzen problemlos als dekoratives und grünes Element in jedem Zimmer mit.
— Lesen Sie auch
— Sehen Sie auch
Dekoration aus unserer Kollektion
MadDeco Dekoratives Bild Gusseiserner Hahn Goldbraun 20x10x28 cm Innen/Außen
€ 42,75
Bronzeaffe im Baum — schlanke skulpturale Komposition
€ 492,95
Bronzeskulptur Vincent van Gogh Büste 26,6 cm
€ 145,95
Bronzeskulptur Awakening, 28,1 cm hoch
€ 90,95
Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen
- Wie hänge ich eine schwere Hängepflanze sicher auf?
- Verwenden Sie einen Deckenhaken, der in einem Holzbalken oder in einem Dübel befestigt ist — niemals nur in Putz. Ein großer Hängetopf mit Erde wiegt schnell 3 bis 6 Kilogramm; beim Gießen kommt noch Wasser hinzu. Ein Haken mit einer Tragfähigkeit von mindestens 10 kg ist das Minimum. Verwenden Sie im Zweifel einen Stud-Finder, um den Balken zu lokalisieren, oder montieren Sie an einer Deckenschiene, an der Sie mehrere Töpfe aufhängen können.
- Welche Hängepflanze überlebt wenig Licht?
- Pothos (Epipremnum aureum) und Tradescantia zebrina überleben in recht dunklen Verhältnissen, wachsen aber langsamer und verlieren an Farbintensität. Die schattentolerante Hängepflanze schlechthin ist der Scindapsus pictus — der gedeiht sogar in Ecken mit indirektem Licht. Herzblättriger Philodendron ist ebenfalls eine gute Wahl für dunkle Standorte. Farn-Hängepflanzen (Nephrolepis) benötigen mehr Licht und werden in zu dunkler Umgebung gelb.
- Wie oft muss ich eine Hängepflanze gießen?
- Das hängt stark von der Art, der Topfgröße und der Temperatur ab. Als Faustregel gilt: Stecken Sie einen Finger 2 cm in die Erde — fühlt sie sich trocken an, ist es Zeit zum Gießen. Pothos und Philodendron vertragen Trockenheit besser als Farne und Tradescantia. Hängetöpfe trocknen schneller aus als stehende Töpfe, da die Luft von allen Seiten an den Topf zieht. Im Sommer gießen Sie in der Regel doppelt so häufig wie im Winter.
- Kann ich eine Monstera als Hängepflanze verwenden?
- Junge Monstera-Stecklinge werden manchmal in Hängetöpfe gesetzt, aber die Pflanze möchte von Natur aus nach oben klettern, nicht hängen. Nach ein paar Monaten strecken sich die Ranken nach oben oder zur Wand hin. Eine kleine Monstera (Monstera adansonii) eignet sich etwas besser als Hängepflanze als die große Deliciosa; ihre kleineren Blätter sind leichter und die Ranken hängen eher herab. Wer eine echte Kletterpflanze möchte, die auch hängt, wählt Pothos oder Philodendron — die sind dafür besser geeignet.
- Welcher Hängetopf ist der beste — Makramee, Keramik oder Kunststoff?
- Makramee-Hänger sind leicht und dekorativ, halten aber kein Wasser — man setzt einen Kunststoff- oder Keramik-Innentopf hinein. Keramische Hängetöpfe sind schwer, aber porös, was gut für die Wurzeln ist, aber mehr Gewicht für die Decke bedeutet. Kunststoff-Hängetöpfe sind leicht und feuchtigkeitsspeichernd — praktisch für große Pflanzen. Wählen Sie Makramee für die Atmosphäre, Kunststoff für große und schwere Pflanzen und Keramik für kleine bis mittelgroße Arten an einem stabilen Haken.



